Die besten Tipps fürs günstigere Filme-, Serien- und Musikstreaming

Familien und Freunde teilen sich immer öfter die Kosten für Film- und Seriendienste wie Netflix, Amazon prime und Sky. Bei monatlichen Kosten von rund 15 Euro eine gute Idee. Wie so oft sorgt das Kleingedruckte für Probleme. Was bei Netflix geht, ist bei Sky streng verboten und Familie ist auch nicht immer Familie.

Es könnte alles so einfach sein. Du buchst ein Premium-Konto bei der Videoplattform, die deine Lieblingsserie zeigt und teilst die Kosten mit fünf anderen. In der Praxis klappt das so lange, bis plötzlich dein Konto gesperrt wird, weil du gegen die allgemeinen Geschäftsbedingungen verstoßen hast.

Nicht jeder Anbieter reagiert entspannt.

Das passiert zum Beispiel, wenn du bei Spotify ein Konto mit jemanden teilen möchtest, der nicht mit dir in einem Haushalt lebt. Findet der Anbieter bei der Prüfung heraus, dass die User nicht im selben Haushalt leben, wird dem Konto der Premium-Status entzogen.

Musikstreaming Konto teilen? Kommt drauf an.

Der Streaming-Dienst Netflix sieht das mit Haushalt und Familie eher locker, wobei es auch nicht eindeutig erlaubt wird. Wichtig ist hier, nicht auf die Idee zu kommen Zugänge weiterzuverkaufen: Das ist grundsätzlich verboten. Am strengsten sind die Regeln fürs Konto-Teilen bei Sky und Spotify. In vielen Fällen bedeutet Konto teilen auch Daten zu teilen. Heißt: Wer dein Konto mit nutzt, sieht auch, welche Serien und Filme du ausgeliehen hast.

Konto teilen ist bei US Studenten schon lange der Hit.

Ein Konto im Ausland zu nutzen bringt noch mehr Komplikationen. Dort scheinen die Anbieter inzwischen einfach zu akzeptieren, dass ein Premium-Konto immer alle User-Accounts auslastet – und das nicht immer mit Familienmitgliedern. Laut einer US-Studie nutzen über 90 Prozent der Studenten Streaming-Dienste. Ein eigenes Konto haben davon gerade mal 34 Prozent.

Der Couchsurfer

Familie ist nicht immer Familie.

So richtig lohnen kann sich ein Familien-Abo für alle, die auch noch Apps und Spiele teilen wollen. Allerdings sind hier die Bedingungen immer kompliziert. Bei Apple muss es beispielsweise einen in der Konto-Familie geben und über diese Person muss dann alles abgerechnet werden. Heißt unter anderem, dass du deine Spiele nicht mitnehmen kannst, wenn du mal die „Familie“ verlässt.

Dass Regeln sich ändern, ist die Regel.

Obendrauf kommt noch, das sich die Regeln bei Netflix und Co. selbstverständlich immer wieder ändern können.

Zusammengefasst:

  1. Ein Premiumkonto kann sich für eine Familie lohnen.
  2. Wenn sich „nur“ Freunde zusammentun wollen: Unbedingt prüfen, was der Anbieter aktuell zum Thema Wohnort festgelegt hat und wie bzw. ob der Begriff „Familie“ festgelegt worden ist.
  3. Wer einfach mal klicken und losschauen möchte, geht auf die Streaming-Plattformen der Öffentlich-Rechtlichen, z.B. ARD, arte und FUNK.

Ohne zusätzliche Kosten streamen: die ARD-Mediathek

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