„Peppa Wutz“-Folge im australischen TV verboten

Peppa Wutz ist eine bei Kindern beliebte Trickfilmfigur. Doch jetzt gibt es große Aufregung um das Schwein. Denn: In Australien wurde eine Folge der Serie verboten. Der Grund ist ein Spinne.

Peppa Wutz erklärt Kindern die Welt. Ob im Kindergarten oder auf dem Flohmarkt – das TV-Schwein weiß immer, was zu tun ist.

„Hilfe, eine Spinne“

So auch in der Folge, die in Deutschland den Titel „Herr Spagettibein“ trägt. Darin spielt Peppa zunächst mit ihrem Bruder Schorsch am Puppenhaus. Doch der hat darin eine Spinne versteckt. Als Peppa sie entdeckt, erschrickt sie und läuft schreiend zu ihren Eltern.

Was dann kommt, sorgt vor allem bei australischen Eltern für große Aufregung. Papa Wutz erklärt nämlich, dass Spinnen „sehr, sehr klein“ sind. ”Sie können dir nichts tun“, so das Cartoon-Schwein weiter.

Viele Spinnen in Australien gefährlich

Was Australier an dieser Szene stört: Im Gegensatz zu den Spinnen, die hier leben, gibt es dort viele gefährliche Spinnenarten. Jedes Jahr müssen viele Menschen ins Krankenhaus, sie von einer Spinne gebissen wurden.

Eltern halten deshalb den Rat, dass man sich für Spinnen nicht fürchten bräuchte, für keine gute Idee.

Kindersender nimmt Folge aus dem Programm

Die Folge wurde bereits 2012 vom australischen Sender abc als unangemessen eingestuft. Der Kinderkanal Nick jr. wiederholte sie trotzdem. Die Zuschauerproteste wehrte der Sender zunächst ab. Laut Guardian hieß es erst, die Spinne würde ja nicht real aussehen. „Sie hat ein lächelndes Gesicht und wird im Kontext mit anderen sprechenden Tieren gezeigt“, wird der Kindersender zitiert. Doch dann kündigte Nick jr. doch an, dass die Folge in Zukunft nicht mehr ausgestrahlt wird.

In Deutschland und anderen Ländern darf die Folge weiter gezeigt werden.

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