Tarnower Jung nun ein Roter Bulle

Max Hagemoser freut sich auf seine neue Aufgabe bei RB Leipzig. Der Tarnower erhielt bei den Sachsen seit dem 1. Juli für drei Jahre einen Fördervertrag.

Max Hagemoser macht keinen Hehl daraus, dass der Traum vom Fußball-Profi in ihm steckt. Dass das aber nicht nur Gedankenspiele sind, beweist der Tarnower Tag für Tag und Woche für Woche auf dem Fußballplatz.

Und zwar so gut, dass auch RB Leipzig auf den 14-Jährigen aufmerksam geworden ist und ihm seit dem 1. Juli mit einem Fördervertrag ausstatte. „Zuvor wurde ich 1,5 Jahre intensiv beobachtet“, erklärt der Torhüter. Bisher hat Max Hagemoser beim FC Hansa Rostock zwischen den Pfosten gestanden, wurde dort von Torwarttrainer Stefan Karow geschult. 2014 war er vom FSV Rühn zum FCH gewechselt. Seine ersten Schritte im Fußball erlernte er aber beim Güstrower SC. Die Torwartposition war für den groß gewachsenen Schlaks von Anfang an wie geschaffen. Inzwischen misst er 1,87 Meter. Doch erst das DFB-Stützpunkttraining in Güstrow weckte das Interesse des FC Hansa. Anfangs wurde Max noch jedes Mal von seinen Eltern zum Training/Bahnhof gefahren, doch der Stress war irgendwann zu groß. Zuletzt besuchte er 1,5 Jahre das Internat, ging auch in Rostock zur Schule. Für einen Internatsplatz bei seinem neuen Verein ist der Neu-Leipziger aber noch zu jung. „Da bekommt man erst mit 16 einen Platz“, erklärt Max Hagemoser. Am Sonnabend brach er in die sächsische Stadt auf, lebt dort erst einmal bei einer Gastfamilie und besucht dann das Sportgymnasium. Morgen steht dann auch schon der Trainingsauftakt an. Dann heißt es, jeden Tag zu trainieren, manchmal sogar zweimal täglich. Mit der U15 spielt Max Hagemoser künftig in der Regionalliga. Auch das ist Neuland für ihn, war er doch bisher nur in der Verbandsliga aktiv. „Das höchste, was Mecklenburg-Vorpommern zu bieten hat“, sagt er.

Nun geht Max also den nächsten Schritt. Und dieser fiel ihm überhaupt nicht schwer. „Anfang April habe ich einen Anruf aus Leipzig bekommen. Wir wurden dorthin eingeladen, haben uns alles angeschaut“, sagt Max Hagemoser. Und was er dort gesehen hat, hat ihn schon ein wenig aus den Socken gehauen. Er spricht von einer „gigantischen Anlage“. Den Spielern werde dort vieles ermöglicht, um sich optimal vorzubereiten. Max Hagemoser durfte auch schon dreimal mittrainieren – zur Probe. Nach der Rückkehr aus Leipzig tagte dann der Familienrat. „Wir mussten die Eindrücke erstmal sacken lassen, aber die Entscheidung stand schnell fest“, sagt Max Hagemoser. Angst vor Heimweh habe er nicht, schließlich war er ja auch in Rostock schon ziemlich eigenständig. Schmerzhafter ist der Abgang da schon eher für Mama Sandra. „Das Mutterherz weint“, gibt sie zu. Bisher waren die Eltern bei jedem Spiel von Max dabei, das wird nun schwierig, weil einfach die Entfernung zu groß ist. In dieser Woche hatten aber alle noch einmal etwas Zeit füreinander, denn Max Hagemoser hatte seine einzige freie Woche in diesem Sommer. Doch die kurze Pause stört ihn nicht, der Fokus ist schon auf die neue Saison gerichtet. Schließlich will Max Hagemoser seinen Traum weiterleben.

Quelle: FuPa.net

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