Unterwäsche trocknet auf dem Balkon – Nachbar schreibt bizarren Brief

Nachbarn sind bekanntlich mal so, mal so. Aber so wie die Nachbarn in dieser Geschichte sind sie nur selten.

München im Juni: Das Wetter ist schön, die Luft frisch und eine Dame hängt die Unterwäsche zum Trocknen auf dem Balkon auf. Was normalerweise unbemerkt und unkommentiert vor sich geht, hat jedoch einen ihrer Nachbarn auf die Palme gebracht und er hängt ihr folgende Nachricht an die Tür:

„Hallo Nachbarin, könnten Sie in Zukunft bitte keine Unterwäsche auf ihrem Balkon aufhängen? Dies ist ein christliches Haus und unser Sohn soll frei von Scham und Versuchung aufwachsen!!!“

Aha! Die „Scham“ des Sohnes bekämpft man hier durch Verstecken. Wie alt der Junge wohl ist? Und warum sollte Unterwäsche Scham auslösen?

Es geht übrigens noch krasser. Folgendes Bild hat ein Unbekannter im Mai am Rande des DFB-Pokalfinales aufgenommen (Anm.: In einer früheren Version stand hier fälschlicherweise, das Bild sei am Rande des Evangelischen Kirchentags entstanden – ein User hat uns dankenswerterweise auf den Fehler hingewiesen):

Da ist sozusagen für jeden etwas dabei – selbst für „Zauberer“. Und der Mann scheint es ziemlich ernst zu meinen. Vielleicht ist ja die gute Nachricht an all dem, dass solche Einstellungen heute eine so bemerkenswerte Ausnahme darstellen, dass selbst die Presse darüber berichtet.

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